Friedenslicht leuchtet in NRW

Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilen das Friedenslicht aus Betlehem in NRW. Ministerpräsident Armin Laschet lobt die größte Friedensaktion in NRW, die in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen anders stattfindet, aber die Tradition aufrechterhält.

(Düsseldorf, 15.12.2020) Bis zum Heiligen Abend wird es an vielen Orten in Nordrhein-Westfalen leuchten: Das „Friedenslicht aus Betlehem“. Derzeit bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündete Licht zu „allen Menschen guten Willens“. Die
landesweit größte Friedensaktion steht unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ und findet in diesem Jahr abgewandelt – unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen – statt.

„Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft ein. Das Friedenslicht aus Betlehem zeigt, dass wir dabei gemeinsam Grenzen zwischen Ländern und Religionen überwinden können“, verdeutlicht Ralf Jakubowski, Vorstandsmitglied des Pfadfinderrings rdp NRW, das Ziel der diesjährigen Aktion Friedenslicht aus Betlehem.

Unterstützung durch die Landesregierung NRW

Übergabe des Friedenslichtes aus Betlehem 2020 an Ministerpräsident Laschet unter Corona-Bedingungen – Foto: Christian Schnaubelt / rdo

Prominente Unterstützung erhalten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Lichtverteilung durch die die evangelische und katholische Kirchen sowie die Landespolitik.

Ministerpräsident Armin Laschet betonte beim Empfang einer kleinen Delegation des Pfadfinderrings rdp NRW zur Übergabe des Friedenslichtes aus Betlehem am 15. Dezember in der Staatskanzlei in Düsseldorf:

„Das Friedenslicht aus Bethlehem ist weltweit ein Symbol der Hoffnung und der Aussöhnung. Seit über 20 Jahren bringen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in alle Teile Nordrhein-Westfalens. Zum Abschluss dieses besonderen Jahres 2020 sendet das Friedenslicht aus Bethlehem mit dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ eine solidarische Botschaft. Wir können trotz der derzeit gebotenen Abstände und Grenzen des Miteinanders gemeinsam als Gesellschaft diese schwierige Zeit überwinden. Gerade im engen Familienkreis, wo physische und emotionale Nähe Grundelemente des Miteinanders sind, müssen wir dieses Jahr
verzichten. Das fordert uns alle und jeden Einzelnen. Ich danke den Pfadfinderinnen und Pfadfindern, dass sie gerade auch in dieser Zeit ein Zeichen der Hoffnung, des Zusammenhalts und des Friedens senden. Möge uns das Licht durch diese herausfordernde und manchmal auch dunkle Zeit leiten und die Kraft spenden, Differenzen und Grenzen zu überwinden.“

Übergabe des Friedenslichtes aus Betlehem 2002 am 15. Dezember in der Staatskanzlei NRW unter Corona-Bedingungen statt – Foto: Christian Schnaubelt / rdp