Friedenslicht aus Betlehem

20 Jahre Friedenslicht aus Betlehem in NRW – Jahresmotto: „Frieden braucht Vielfalt – zusammen  für eine tolerante Gesellschaft“ 

Am 1. September wurde in Deutschland der Weltfriedenstag begangen: Dieser Tag ist einerseits eine Mahnung, dass nie wieder Krieg und Gewalt von Deutschland ausgehen soll und andererseits eine Ermutigung, sich aktiv für den Frieden in Deutschland – und weltweit – einzusetzen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem seit mittlerweile 25 Jahren in Deutschland ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Das diesjährige Plakat zur Friedenslichtaktion 2018 in Deutschland zeigt dies in seiner Buntheit deutlich. Unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“ ermutigen wir in diesem Jahr „alle Menschen guten Willens“ sich für den Frieden und eine tolerante Gesellschaft einzusetzen.

„Niemand weiß, welche Formen der Frieden haben wird.“
(Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung)

Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird – seit 20 Jahren auch in NRW – an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und den Auftrag, den Frieden zu verwirklichen, erinnert. Frieden braucht Vielfalt! Um ein friedliches Miteinander zu erreichen, braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen.

Das Friedenslicht aus Betlehem verbindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Nationen und Religionen miteinander. Uns alle eint der Wunsch nach Frieden, auch wenn er – gerade im Heiligen Land, aber auch bei uns in Deutschland, zerbrechlich und manchmal unerreichbar scheint.

Ab dem 3. Advent (16. Dezember 2018) laden wir alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder dazu ein, das Friedenslicht aus Betlehem weiterzureichen. Denn schon ein altes dänisches Sprichwort sagt: „Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze, die eines anderen anzündest.“

Weitere Informationen zur Friedenslichtaktion 2018 gibt es hier: www.friedenslicht.de und es in den sozialen Netzwerken

Facebook (www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem),
Twitter (www.twitter.com/friedenslicht),
Instagram (https://www.instagram.com/friedenslicht/) und
YouTube (Kanal „Friedenslicht Betlehem“)

unter dem Hashtag #friedenslicht.

Grußwort von Ministerpräsident Armin Laschet zur Friedenslichtaktion 2018 in Nordrhein-Westfalen:
Friedenslicht aus Bethlehem 2018 in NRW

Wir bedanken uns bei der Landesregierung NRW und dem Landtag NRW für die Unterstützung der Friedenslichtaktion 2018.

Übergabe in der Staatskanzlei NRW – Foto: rdp / Christian Schnaubelt
Übergabe im Landtag NRW – Foto: Christian Schnaubelt

EILMELDUNG zur Aktion Friedenslicht Betlehem:
Verkehrsunternehmen in NRW machen Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit dem #friedenslicht mobil

Die Verkehrsunternehmen in NRW ermöglichen den Pfadfinderinnen und Pfadfindern am Sonntag, 16. Dezember, die An- und Abreise zu den Friedenslichtaussendungsorten im gesamten Nahverkehr NRW (z.B. Deutsche Bahn Regionalverkehr und lokale Verkehrsunternehmen)* ohne Ticket.

„Als Fahrausweis dient dabei die offizielle am Körper getragene Kluft der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die dem Ring deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände NRW angeschlossen sind. Ein zusätzlicher Nachweis ist nicht erforderlich“, beschlossen die Verkehrsunternehmen bei einer Sitzung am 12. Dezember 2018.

Weitere Informationen dazu folgen am 13. Dezember 2018 in einer Pressemitteilung.

*Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Mitgliedsverbände von Pfadfinden in NRW (rdp NRW) dürfen an diesem Tag den gesamten Nahverkehr in NRW nutzen, soweit dieser Nahverkehr im Zuge eines Verbund- oder Gemeinschaftstarifs angeboten wird. Das umfasst somit nahezu alle Busse und Bahnen in NRW, nicht aber den Fernverkehr (IC/EC, ICE Thalys, HKX, etc.) oder spezielle Verkehre (z.B. Flughafen Shuttle Düsseldorf oder zuschlagspflichtige Angebote wie Nachtverkehre in bestimmten Regionen). Verkehre wie Eurobahn, Abellio, Nordwestbahn (also die sogenannten NE-Bahnen) sind Bestandteil der Verbund- und Gemeinschaftstarife und können für die An- und Abreise daher genauso genutzt werden, wie die Nahverkehrszüge von DB Regio NRW.

Neuss, 12. Dezember 2018